Das Tabu des Begehrens
Taschenbuch

Das Tabu des Begehrens

Zur Verflüchtigung des Sexuellen in Theorie und Praxis der feministischen Psychoanalyse

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Beschreibung

Angeregt durch die Beobachtung spezifischer 'Stagnationen' und 'Irritationen' in der Analyse zwischen Analytikerin und Analysandin fragt die Autorin, was sich 'triebmäßig' in der Analyse zwischen zwei Frauen abspielt und warum das Triebhafte abgewehrt werden muss. Von dieser praktischen Fragestellung ausgehend, setzt sich die Autorin theoretisch mit der Bedeutung der Triebe und der Triebverdrängung für die weibliche Subjektkonstitution sowie mit der Verflüchtigung der Triebtheorie aus der Psychoanalyse und den daraus resultierenden Folgen für den feministisch-psychoanalytischen Weiblichkeitsdiskurs auseinander. Vor dem Hintergrund der Aussagen von Laplanche - insbesondere zur 'Urverführung' und ihrer Bedeutung für die Fantasiebildung und für die Subjektkonstitution - spannt die Autorin den Bogen zur klinischen Praxis: Die präödipale Mutter wird als sexuelle Person ebenso plastisch dargestellt wie die spezifischen 'Rätsel' in der analytischen Situation zwischen zwei Frauen und die sich daraus ergebenden therapeutischen Fallen.

Artikeldetails

EAN
9783898060417
Sprache
Deutsch
Einband / Art
Taschenbuch
Maße
210 x 148 x 12 mm
Erscheinungsjahr
2001
Verlag / Hersteller
Psychosozial Verlag GbR

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