Groteske Ökonomien
Taschenbuch

Groteske Ökonomien

Erzählen in der fru¿hen Neuzeit

28,00 €

inkl. MwSt. und Versand · Lieferzeit 1–2 Werktage

Gesetzliche Gewährleistung: 2 Jahre · Details

Nur noch 2 verfügbar

Weiter stöbern
Weiterempfehlen: Per WhatsApp teilen
Versandfertig in 1–2 Werktagen 14 Tage Widerrufsrecht Gesetzliche Buchpreisbindung – fairer Festpreis

Beschreibung

Ökonomische Phänomene spielen in der Literatur der frühen Neuzeit eine zunehmend wichtige Rolle. Sie begegnen dort aber oft im Modus der Verzerrung. Es interessieren die Möglichkeiten des Täuschens und Trügens, der Camouflage, des Körpereinsatzes. Der homo oeconomicus ist ein schelmischer, eine narrative Experimentalfigur, beleuchtet nicht in mittel- oder längerfristigen Zusammenhängen, sondern im Augenblick, im Ereignis, in der Situation. Auch das Geld hat spielerische Züge: ein universales Medium, der Nerv aller Dinge, die Basis der Wunschbefriedigung, ist es ebenso eine Gefahr, eine Plage, ein Hort der Unsicherheit. Den kleinen Transaktionen korrespondieren kleine narrative Formen, gerichtet auf das Okkasionelle, die Kommunikation, die Pointierung. An Schwankromanen und -sammlungen, Faust- und Lalengeschichten kann sich zeigen, wie im Grotesken das schillernde Verhältnis von Ökonomie und Narration je neu verhandelt wird.

Artikeldetails

EAN
9783034018326
Sprache
Deutsch
Einband / Art
Taschenbuch
Maße
194 x 142 x 14 mm
Erscheinungsjahr
2026
Verlag / Hersteller
Chronos Verlag

Ähnliche Artikel

Groteske Ökonomien

28,00 €