Feministische Ökonomiekritik
Buch

Feministische Ökonomiekritik

PROKLA 214 / 54. Jg., Heft 1, März 2024

15,00 €

inkl. MwSt. und Versand · Lieferzeit 1–2 Werktage

Gesetzliche Gewährleistung: 2 Jahre · Details

Nur noch 1 verfügbar

Weiter stöbern
Weiterempfehlen: Per WhatsApp teilen
Versandfertig in 1–2 Werktagen 14 Tage Widerrufsrecht Gesetzliche Buchpreisbindung – fairer Festpreis

Beschreibung

Die feministische Diskussion um den Zusammenhang von Vergeschlechtlichung, Patriarchat und Kapitalismus hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verschoben: Noch vor einem Jahrzehnt dominierten eher poststrukturalistisch geprägte Perspektiven und liberale Feminismen. Aber nicht erst im Kontext der Coronapandemie wurde deutlich, dass die gesellschaftliche Ungleichverteilung von Reproduktions- und Care-Arbeit wesentlich für gesellschaftliche Krisendynamiken ist. Soziale Kämpfe spitzen sich vielerorts zu. Vielfach wird vertreten, eine Grundlage hierfür seien erweiterte Zugriffe auf weibliche Arbeitskraft, Selbstbestimmung und Körper; das führe dann zu neuen feministischen Kämpfen und Streiks in der Pflege, Bildung und anderen Bereichen. Auf der theoretischen Ebene verbinden materialistisch-feministische Theorien - etwa die Social Reproduction Theory - eine Kritik an patriarchalen Strukturen und Geschlechterverhältnissen mit einer Analyse der mit ihnen vermittelten ökonomischen Verhältnisse und der Strukturlogik des Kapitals. Die PROKLA 214 will zur Klärung dieses Ökonomieverständnisses und der Ökonomiekritik innerhalb des feministischen Denkens beitragen: Was leisten sie, welche Leerstellen und welche Grenzen weisen sie auf? Wie lassen sich postkoloniale, ökologische und intersektionale Zugänge für die feministische Ökonomiekritik produktiv machen?

Artikeldetails

EAN
9783865059147
Sprache
Deutsch
Einband / Art
Buch
Maße
10 x 146 x 210 mm
Erscheinungsjahr
2024
Verlag / Hersteller
Bertz + Fischer

Ähnliche Artikel

Feministische Ökonomiekritik

15,00 €