Der Karlsgraben und die Anfänge des Kanalbaus in Europa
Buch

Der Karlsgraben und die Anfänge des Kanalbaus in Europa

Künstliche Wasserwege in Antike und Mittelalter

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Beschreibung

Künstlich angelegte schiffbare Kanäle dienen der Optimierung natürlicher Wasserwege. In Europa liegen ihre Anfänge in Antike und Mittelalter. Eines der außergewöhnlichsten Bauvorhaben ist der sogenannte Karlsgraben zur Verbindung der Gewässersysteme von Rhein und Donau, der in die Jahre 792/793 nach Christus datiert. Das vorliegende Werk nähert sich diesem Kanal multidisziplinär und führt ausgehend von einem langjährigen Forschungsprojekt Quellen und Methoden von Archäologie, Geschichts- und Geowissenschaften zu einer Synthese zusammen. Es präsentiert grundlegend neue Ergebnisse zur Konstruktion, Baustellenorganisation und Chronologie, aber auch zu den historisch-politischen Rahmenbedingungen. Der Karlsgraben wird anschließend in die Entwicklung des frühen Kanalbaus eingeordnet. Die Grundlage bildet eine diachrone Analyse von über 200 archäologisch und historisch überlieferten Kanalbauten in einem Gebiet zwischen Nordengland, Eisernem Tor, Mittelitalien und den Pyrenäen. Vom ersten Kanalbauboom in der römischen Antike über den weitgehenden Abbruch von Bau und Unterhalt in Spätantike und Frühmittelalter bis zum erneuten Bauboom des Hochmittelalters skizziert der Verfasser wichtige Traditionslinien und Rahmenbedingungen für den Bau künstlicher Wasserwege.

Artikeldetails

EAN
9783884673805
Sprache
Deutsch
Einband / Art
Buch
Maße
302 x 214 x 45 mm
Erscheinungsjahr
2025
Verlag / Hersteller
LEIBNIZ-ZENTRUM

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