
Untersuchungen über 'Das Siebte Kreuz' von Anna Seghers und über Christa Wolfs Roman 'Kassandra', im Vergleich mit Georg Lukács´ Theorien vom 'sozialistischen Realismus'
null
17,95 €
inkl. MwSt. und Versand · Lieferzeit 1–2 Werktage
Gesetzliche Gewährleistung: 2 Jahre · Details
Nur noch 1 verfügbar
Beschreibung
Studienarbeit aus dem Jahr 2004 im Fachbereich Germanistik - Neuere Deutsche Literatur, Note: 2,1, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Veranstaltung: Verlagsgeschichte, Sprache: Deutsch, Abstract: Einleitung Die drei Autoren György (Georg) Lukács, Anna Seghers und Christa Wolf haben sich bewusst für den Sozialismus entschieden. Es liegt folglich nahe im Gebiet der Literaturwissenschaft auch nach ihren literarischen Bekenntnissen zu forschen, die sich mehr oder weniger streng nach der Vorgabe des sozialistischen Realismus richteten. In der vorliegenden Hausarbeit werden ihre Vorstellungen von Literatur und die literarische Umsetzung an den Beispielromanen Das Siebte Kreuz von Anna Seghers und Christa Wolfs Kassandrä untersucht und mit den Literaturtheorien vom sozialistischen Realismus von Georg Lukács verglichen. Der ungarische Literaturtheoretiker und Kulturphilosoph Georg Lukács veröffentlichte in den 30-er Jahren seine marxistisch geprägte Literaturtheorie vorwiegend in Form wissenschaftlicher Arbeiten oder als Essays in Zeitungen. Die Theorie des Romans ist eines seiner bedeutendsten Werke. Er war Mitbegründer des Galilei-Vereins, eines sozialistischen Studentenklubs, in dem die Position der Intellektuellen im Klassenkampf der Arbeiter hinterfragt wurde. Lukács beeinflusste die DDR-Literatur bis in die 50-er Jahre, danach galt er als veraltet. Bernhard Spies beschrieb diese Karriere als ein Weg vom Papst zum Prügelknaben1: denn zunächst wurde er wegen seiner Literaturtheorien hoch gelobt und danach - ab Mitte 1950 - kritisch missachtet. Mit seiner Erbe-Theorie versuchte er Literatur zu bewerten: sie sollte sich nach Kriterien des großen Realistischen Romans des 19. Jahrhunderts, mit Autoren wie Dostojevski, Thomas Mann und Balzac, richten, die er als richtige Kunst bezeichnete. Lukács Ästhetik erhob den Anspruch auf eine Qualitätsbeurteilung von Literatur. Er bestimmte was echte Kunst sei: was ich (auch) schreiben könnte, ist schlecht; Literatur beginnt dor
Artikeldetails
- EAN
- 9783640126125
- Sprache
- Deutsch
- Einband / Art
- Taschenbuch
- Maße
- 210 x 148 x 4 mm
- Erscheinungsjahr
- 2008
- Verlag / Hersteller
- GRIN Verlag
Ähnliche Artikel

Mein Urgroßvater, die Helden und ich
null
- EAN:
- 9783789140426
- Sprache:
- Deutsch
14,00 €
inkl. MwSt. und Versand · Lieferzeit 1–2 Werktage
Nur noch 2 verfügbar

Der geheimnisvolle Raum 2
13 Live Escape Games zur Bibel in 8 Spielformaten
- EAN:
- 9783866872745
- Sprache:
- Deutsch
25,00 €
inkl. MwSt. und Versand · Lieferzeit 1–2 Werktage
Nur noch 3 verfügbar

Hollow's Hauntology
A compendium of mythological creatures and paranormal phenomena
- EAN:
- 9781805700982
- Sprache:
- Englisch
25,95 €
inkl. MwSt. und Versand · Lieferzeit 1–2 Werktage
Ausverkauft

Gürtel
Erkennen - Bestimmen - Beschreiben
- EAN:
- 9783422984295
- Sprache:
- Deutsch
19,90 €
inkl. MwSt. und Versand · Lieferzeit 1–2 Werktage
Nur noch 1 verfügbar
Untersuchungen über 'Das Siebte Kreuz' von Anna Seghers und über Christa Wolfs Roman 'Kassandra', im Vergleich mit Georg Lukács´ Theorien vom 'sozialistischen Realismus'
17,95 €