Das labyrinthische Bewusstsein
Buch

Das labyrinthische Bewusstsein

Figuren der Wiederholung im Zeitalter von Sidney Morgan, Hermann von Pückler-Muskau und Stendhal

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Beschreibung

Seit Mitte des 18. Jahrhunderts führen spezialisierte Forschungen in der Neurophysiologie zu einem neuen Verständnis moralischer und allgemein kultureller Phänomene. Denker wie La Mettrie und Diderot zeigen, dass das menschliche Bewusstsein wesentlich durch 'Figuren der Wiederholung' geprägt ist. D'Alembert beschreibt das Gehirn als ein Labyrinth, das sich aus diskontinuierlichen Pfaden zusammensetzt. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts integriert die Ideologie im Umkreis von Destutt de Tracy diese Forschungen in die Wissenschaft vom Menschen und macht sie zur Grundlage einer umfassenden symbologischen Deutung menschlicher Zivilisation. Anhand exemplarischer Werke der Reiseliteratur des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts untersucht Ralph Häfner die Auswirkungen, die die Ergebnisse der Neurophysiologie auf die Wahrnehmung des urbanen Raums in den Metropolen London, Paris und Rom und für eine neuartige Auffassung der Landschaftsarchitektur in Europa und im transatlantischen Kontext haben - gespiegelt an einschlägigen Werken von Lady Sidney Morgan, William Beckford, Edgar Allan Poe, Pierce Egan, Washington Irving, William Hone, Hermann von Pückler-Muskau, Alessandro Verri, Carl-Victor von Bonstetten und Stendhal.

Artikeldetails

EAN
9783825396916
Sprache
Deutsch
Einband / Art
Buch
Maße
242 x 163 x 46 mm
Erscheinungsjahr
2025
Verlag / Hersteller
Universitätsverlag Winter

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