Erziehung zur Grausamkeit
Taschenbuch

Erziehung zur Grausamkeit

Die Massenpsychologie des Neuen Faschismus

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Beschreibung

<p>In Brechts <em>Mann ist Mann</em> aus dem Jahr 1926 wird erprobt, ob man Menschen mitsamt ihrer Einstellungen beliebig formen kann. Der Arbeiter Galy Gay wird binnen einer Woche in eine gefühllose Kampfmaschine der britischen Kolonialarmee 'ummontiert'. Keine zehn Jahre später geschah genau das im nationalsozialistischen Deutschland mit einer ganzen Gesellschaft.</p><p>Im Zuge der Eskalation des Rechtspopulismus zum Rechtsradikalismus und schließlich zu einem neuen Faschismus vollzieht sich vor unseren Augen etwas ganz Ähnliches. Akteure wie Trump und ihre medialen Verstärker bombardieren ihre Gefolgsleute mit einem Trommelfeuer von Skandalisierungen, Häme und Hass. Die ehemalige US-Heimatschutzministerin Kristi Noem zelebrierte einen Kult der Kälte, Björn Höcke träumt von 'wohltemperierter Grausamkeit'. Um zu verstehen, wie diese Agitation die Anhängerschaft verändert, befasst Robert Misik sich mit sozialpsychologischen Einsichten von Freud, Adorno und Leo Löwenthal. Er ergänzt sie um hochaktuelle Forschungsergebnisse und zeigt, wie Menschen zur Bestialität erzogen werden können.</p>

Artikeldetails

EAN
9783518128428
Sprache
Deutsch
Einband / Art
Taschenbuch
Maße
176 x 106 x 12 mm
Erscheinungsjahr
2026
Verlag / Hersteller
Suhrkamp Verlag

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