Frauen an der Universität Tübingen
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Frauen an der Universität Tübingen

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Beschreibung

Über Jahrhunderte war die Tübinger Universität von Männern geprägt, obgleich schon die Gründung ohne Mechthild von der Pfalz nicht möglich gewesen wäre. Dennoch war es hier über Jahrhunderte weitestgehend still um die Frauen. Bei näherer Betrachtung werden jedoch bereits vor der ersten Gasthörerin Maria von Linden im Jahr 1892 Frauen und Geschlechterverhältnisse sichtbar. Auch nach der offiziellen Zulassung zum Studium 1904 sahen sich Frauen noch lange Zeit sowohl im Studium als auch in wissenschaftlichen Laufbahnen aufgrund struktureller Benachteiligungen und gesellschaftlicher Erwartungen mit geschlechtsspezifischen Herausforderungen konfrontiert. Doch wie kam es überhaupt zur Öffnung der Universität für Frauen? Spielte die 68er-Bewegung für ihre Emanzipation eine Rolle? Beteiligten sich auch Frauen an menschenverachtender Forschung vor und nach 1945? Und was tat Mechthild von der Pfalz, dass ohne sie die Tübinger Universität wohl nicht hätte gegründet werden können? In zwölf Beiträgen gehen die Autor:innen aus der Landes-, Rechts-, Kunst- und Zeitgeschichte sowie der Empirischen Kulturwissenschaft, der Anglistik und Gender Studies diesen und zahlreichen weiteren Fragen nach.

Artikeldetails

EAN
9783799522052
Sprache
Deutsch
Einband / Art
Buch
Maße
175 x 244 x 24 mm
Erscheinungsjahr
2026
Verlag / Hersteller
Thorbecke Jan Verlag

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