Arengen in deutschsprachigen Urkunden des 13. Jahrhunderts
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Arengen in deutschsprachigen Urkunden des 13. Jahrhunderts

Eine Fallstudie zur Landvogtei Oberschwaben und ihren Frauenklöstern

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Beschreibung

<p>Das menschliche Gedächtnis ist schlecht und schriftliche Aufzeichnung daher unerlässlich - dieses Motiv wurde in mittelalterlichen Urkunden vielfach in Form einer Arenga verwendet, um die Kodifizierung der rechtlichen Aushandlungsprozesse zu begründen.</p><p>Die Studie widmet sich einer charakteristischen Arenga, die in sieben deutschsprachigen Urkunden des 13. Jahrhunderts auftritt. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach möglichen Ursprüngen oder Distributionsdynamiken sowie nach den historisch-kulturellen Kontexten dieser Urkundenformel und der deutschen Urkundensprache im Allgemeinen. Dafür werden die Urkunden multiperspektivisch ausgewertet: einerseits über den Vergleich ihrer inneren und äußeren Merkmale, andererseits über eine rechts-, kirchen- und landesgeschichtliche Kontextualisierung. So wird die unterschiedliche soziale Stellung der Aussteller innerhalb der Landvogtei Oberschwaben herausgearbeitet. Die Empfänger wiederum stehen in engem Zusammenhang mit den Frauenklöstern dieser Region und ihrer Bildung. Die Arenga lässt sich somit sozial, politisch und kulturell verorten und ist Ausdruck sprachlicher, edukativer und materieller Wandlungsprozesse im 13. Jahrhundert.</p>

Artikeldetails

EAN
9783777634562
Sprache
Deutsch
Einband / Art
Buch
Maße
244 x 176 x 16 mm
Erscheinungsjahr
2026
Verlag / Hersteller
Hirzel S. Verlag

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