Kinderstube des Kapitalismus
Buch

Kinderstube des Kapitalismus

Monetäre Erziehung im 18.und 19.Jahrhundert, Veröffentlichungen des Deutschen Historischen Instituts London/ Publications of the German Historical Institute London 75

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Beschreibung

<p>Früh übt sich? Geld in den Händen von Kindern - als modernes Mittel in der sich entfaltenden kapitalistischen Ökonomie und als moralisch gefährliches Objekt - war im 18. Jahrhundert Anlass für erhebliche Auseinandersetzungen in Großbritannien und dem deutschsprachigen Raum.</p> <p>Als Gegenstand von philanthropischen Reformideen, von popularisierenden Schriften zur Ökonomie, von Kinderbüchern und Schulreformern spielte Geld eine durchweg ambivalente Rolle - auch in Kindheitserinnerungen und Spielwaren. Das neue Verhältnis zwischen Kindheit und Geld war nicht auf die bürgerlichen Schichten begrenzt. Auch für Kinder aus Arbeiterfamilien wurden konkrete monetäre Erziehungsideale formuliert und soziale Praktiken eingeübt.</p> <p>Die vorliegende Studie betrachtet die Geschichte des Kapitalismus aus der Seitenkulisse. Eng verknüpft mit historischen Gefühlskulturen, mit Zukunftskonzepten und mit Kindheitsvorstellungen entsteht dadurch eine Kulturgeschichte des Ökonomischen, die die Grenzen der herkömmlichen Kultur- und Wirtschaftsgeschichte überschreitet.</p> <p></p>

Artikeldetails

EAN
9783110374391
Sprache
Deutsch
Einband / Art
Buch
Maße
242 x 163 x 23 mm
Erscheinungsjahr
2017
Verlag / Hersteller
De Gruyter Oldenbourg

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