Eugen Sänger und die Junkers-Werke
Taschenbuch

Eugen Sänger und die Junkers-Werke

Zur frühen Raketenforschung in Deutschland und Österreich

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Beschreibung

In vielen Publikationen wird davon ausgegangen, dass es bis 1936 eine deutsche und eineösterreichische Schule der Raketenentwicklung gegeben hätte. Dabei wird die Verbindung zwischen Eugen Sänger und den Junkers-Werken in Dessau kaum beachtet. Eugen Sänger hat 1928 während seines Volontariates in den Junkers-Werken wesentliche technische Impulse für seine spätere Arbeit erhalten. Gerade zu dieser Zeit fanden aber auch die erfolgreichen Versuche von Alexander Lippisch und Fritz Stamer auf der Wasserkuppe mit Flugzeugen statt, die von Pulverraketen angetrieben wurden. Eugen Sänger legte seine Überlegungen 1933 in seinem Buch "Raketenflugtechnik" nieder. Seine Versuche mit Raketenantrieben führten zum Patent von 1935 und ab 1936 zum Projekt des "Atlantik-Bombers" in Trauen. Dr. Eugen Sänger beendete am 10.2.1964 seinen Hausbericht der Firma Junkers über "Vorläufige Projektvorlagen zur Entwicklung eines europäischen Raumflugzeuges". Er verstarb am Folgetag während einer Vorlesung in Berlin. Durch die zielgerichtete Forschung über Raketenantriebe bis 1935 hat er auch einen Anteil an "Sputnik 1" 1957 und dem Start von Juri Gagarin 1961.

Artikeldetails

EAN
9783867611916
Sprache
Deutsch
Einband / Art
Taschenbuch
Maße
212 x 145 x 12 mm
Erscheinungsjahr
2026
Verlag / Hersteller
Machtwort Verlag

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