Sie wollten Krieg und Bürgerkrieg
Taschenbuch

Sie wollten Krieg und Bürgerkrieg

Die Jahre 1910 bis 1923 - ein unverfälschtes Zeitbild. Puzzleteile zu Deutschlands (Un)Schuld. Eine Schrift gegen Kriegspropaganda und Kriegshetze

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Beschreibung

Warum noch eine Veröffentlichung zum Thema Erster Weltkrieg, seine Vorgeschichte und die unmittelbare Zeit danach, wird sich mancher fragen. Es ist doch zu diesem Thema schon alles gesagt und geschrieben. Die deutsche Schuld an der Vorbereitung und am Ausbruch dieses epochalen Ereignisses wurde im Vertrag von Versailles 1919 unterschrieben, ist vielfach diskutiert worden und steht scheinbar unverrückbar fest. Sind trotz alledem kritische Nachfragen angebracht und Zweifel möglich? In diesem Buch befasst sich der Autor mit bisher in der breiten Öffentlichkeit nicht bekannten bzw. bisher nicht beachteten Tatsachen, die in der damals erstaunlich vielseitigen Zeitungslandschaft und in amtlichen Dokumenten aus dieser Zeit niedergelegt waren. Der Weg in die damalige Katastrophe begann, wie bei allen Ereignissen, mit einer langen Vorgeschichte. Aktionen rufen fast immer Reaktionen hervor, besonders im politischen Geschehen. Eine der unmittelbaren Vorstufen des Ersten Weltkrieges war das Schmieden von militärischen Abkommen und Bündnissen. Eins dieser Bündnisse, jenes zwischen Russland, England und Frankreich, war explizit gegen Deutschland gerichtet. Das spiegelte sich u.a. in den Konferenzen der Generalstabschefs Russlands und Frankreichs 1911/12/13 wieder. Wer kennt heute den "Blankoscheck" des russischen Zaren an Serbien vom 2. Februar 1914 der da lautete: "Für Serbien werden wir alles tun?" In Versailles tagte 1919 eine Kommission zur Untersuchung der Kriegsschuld, an der die deutsche Delegation nicht beteiligt war. Der Abschlussbericht wurde der deutschen Vertretung nie ausgehändigt. Interessant ist ebenfalls das Protokoll des Parteitags der SPD von 1919 in Weimar. Waren die 1920er Jahre wirklich so golden? Im März 1921 erschien in einer Zeitung ein Artikel über das Wesen des Geldes. Dieser Aufsatz ist noch heute hochaktuell. Der blutige Bürgerkrieg und der wirtschaftliche Niedergang in Deutschland fanden einen vorläufigen Abschluss in der Hyperinflation 1923. Der fran

Artikeldetails

EAN
9783690951210
Sprache
Deutsch
Einband / Art
Taschenbuch
Maße
239 x 165 x 49 mm
Erscheinungsjahr
2026
Verlag / Hersteller
Hemmann, Tino

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