"Euthanasie" im Nationalsozialismus
Taschenbuch

"Euthanasie" im Nationalsozialismus

Die Frage der Beteiligung der Universitätspsychiatrie am Beispiel der Heidelberger Klinik

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Beschreibung

Inhaltlich unveränderte Neuauflage. Der Begriff "Euthanasie" ist aktuell unter anderem aufgrund der Sterbe­hilfediskussion der "Deutschen Gesellschaft für humanes Sterben" in eine Diskussion geraten. Auch die Möglichkeiten der humangenetischen Medizin und der pränatalen Diagnostik führen häufig zu brisanten Debatten. Die Ereignisse in der Zeit des Nationalsozialismus von 1933 bis 1945 dürfen nicht in Vergessenheit geraten, sondern sollten als Mahnung dienen, die Gefahren der modernen Medizin und neuer ethischer Ansätze nicht aus dem Blickfeld zu verlieren. Die Opfer der nationalsozialistischen Euthanasie und Zwangssterilisation spielen in der offiziellen Erinnerungskultur nur eine unter­geordnete Rolle und es besteht nach wie vor eine mangelnde Bereitschaft sich mit dem Themenkreis zu befassen. Weit über 200.000 Patienten, zumeist psychisch bzw. neurologisch Erkrankte, wurden im Rahmen der verschiedenen Phasen der "Euthanasie-Aktion" getötet. Die genaue Rolle der Universitätspsychiatrie in Deutschland wurde bislang noch nicht eingehend untersucht, was nachzuholen sich die vorliegende Arbeit am Beispiel der Heidelberger Psychiatrischen Klinik zum Ziel gesetzt hat.

Artikeldetails

EAN
9783639450071
Sprache
Deutsch
Einband / Art
Taschenbuch
Maße
220 x 150 x 19 mm
Erscheinungsjahr
2012
Verlag / Hersteller
AV Akademikerverlag

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