Hans-Joachim Schoeps und der Nationalsozialismus
Buch

Hans-Joachim Schoeps und der Nationalsozialismus

Studien zu einem komplizierten Verhältnis

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Beschreibung

Das Problem der Vereinbarkeit von deutscher und jüdischer Identität beschäftigte den deutsch-jüdischen Religionshistoriker und Intellektuellen Hans-Joachim Schoeps (1909-1980) zeit seines Lebens. Dazu gehörten nach 1933 auch Loyalitätsbekundungen gegenüber dem NS-Regime. Sie brachten ihm den Vorwurf ein, er, als Jude, habe mit diesem sympathisiert. Sein Verhältnis zum Nationalsozialismus war jedoch weitaus komplizierter und ergab sich aus der Dialektik des Mitmachen-Wollens in den ersten Jahren der Diktatur bei gleichzeitiger Ablehnung von Antisemitismus und totalitärem Herrschaftsanspruch der neuen Machthaber und schließlich die Emigration. Die Frage, welche Rolle Hans-Joachim Schoeps im Nationalsozialismus spielte und vor allem, wie er sie anschließend interpretierte, hat die nun gesammelt vorliegenden Untersuchungen inspiriert. Sie zeigen, wie die Erfahrung der NS-Herrschaft im Leben und Werk von Hans-Joachim Schoeps als Grundspannung auch nach der Rückkehr 1945 präsent blieb. <b>Der Autor</b> Dr. <i>Daniel Benedikt Stienen</i> studierte Geschichte und Volkswirtschaftslehre in Hamburg und Berlin, Promotion an der Humboldt-Universität zu Berlin. Seit 2024 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter in der bundesunmittelbaren Otto-von-Bismarck-Stiftung. Sein Forschungsinteresse gilt u. a. der Geschichte Preußens.

Artikeldetails

EAN
9783487171838
Sprache
Deutsch
Einband / Art
Buch
Maße
242 x 171 x 17 mm
Erscheinungsjahr
2026
Verlag / Hersteller
Georg Olms Verlag

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