Dekolonisierung des Denkens
Taschenbuch

Dekolonisierung des Denkens

Essays über afrikanische Sprachen in der Literatur

19,80 €

inkl. MwSt. und Versand · Lieferzeit 1–2 Werktage

Gesetzliche Gewährleistung: 2 Jahre · Details

Nur noch 1 verfügbar

Weiter stöbern
Weiterempfehlen: Per WhatsApp teilen
Versandfertig in 1–2 Werktagen 14 Tage Widerrufsrecht Gesetzliche Buchpreisbindung – fairer Festpreis

Beschreibung

Sein literarisches Werk macht den kenianischen Kulturwissenschaftler und Schriftsteller Ngugi wa Thiong'o [Autor u.a. von Herr der Krähen, Der gekreuzigte Teufel oder Träume in Zeiten des Krieges] seit vielen Jahren zu einem Kandidaten für den Literaturnobelpreis. In seiner Essay-Sammlung Dekolonisierung des Denkens analysiert er die geistigen Folgen des europäischen Kolonialismus, der Unterdrückung der Sprachen Afrikas und damit auch der Zerstörung von Kulturen. Als das Ende der kolonialen Herrschaft erkämpft war, bestand die europäische kulturelle Dominanz fort. Europas Sprachen, sein Denken, sein Blick auf Geschichte und Gegenwart beeinflussen das afrikanische Selbstverständnis bis heute. Durch die Essays von Ngugi wird deutlich, dass die afrikanischen Sprachen ein wesentliches Mittel zur Befreiung von kolonialen Herrschafts- und Denkstrukturen sind. Denn die Sprache bildet den Grundstein für die Vermittlung von Kultur und Geschichte. Die nun erstmals auf Deutsch vorliegende Essaysammlung wird durch aktuelle Beiträge afrikanischer Autor*innen und Wissenschaftler*innen ergänzt, die sich mit der Bedeutung auseinandersetzen, die Ngugis Thesen in ihrer Heimat erlangt haben: Boubacar Boris Diop (Senegal), Achille Mbembe (Kamerun), Petina Gappah (Simbabwe), Sonwabiso Ngcowa (Südafrika) und Mukoma wa Ngugi, einem Sohn Ngugi wa Thiong'os.

Artikeldetails

EAN
9783897712355
Sprache
Deutsch
Einband / Art
Taschenbuch
Maße
208 x 139 x 25 mm
Erscheinungsjahr
2026
Verlag / Hersteller
Unrast Verlag

Ähnliche Artikel

Dekolonisierung des Denkens

19,80 €