Die Scheu vor sanftem Verlöschen
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Die Scheu vor sanftem Verlöschen

Der Einfluss Franz Overbecks in der Religionskritik auf Friedrich Nietzsche

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Beschreibung

Bei den Überlegungen, die zu der symbiotischen Beziehung zwischen Friedrich Nietzsche und Franz Overbeck angestellt wurden, wer nämlich wen mehr beeinflusst habe, scheint die Antwort klar: Overbeck, dem es anders als Nietzsche an ruhmsüchtigem Ehrgeiz "bis zum Defekt mangelte", erscheint als der unselbstständige Adept seines jüngeren, genialischen Freundes. Die vorliegende Arbeit vertritt die gegenteilige Überzeugung, dass es vielmehr Overbeck war, der aufgrund seiner überlegenen Gelehrsamkeit die Agenda in dem nie abreißenden Gespräch zwischen den beiden Freunden vorgegeben hat. Wo in der Religionskritik Nietzsche draufsteht, ist Overbeck drin. Von den ersten beiden "Unzeitgemäßen Betrachtungen" Nietzsches bis zu seiner plagiierenden Spätschrift "Der Antichrist" sind die denkerischen Einflüsse Overbecks überall erkennbar, die auf der Folie intertextueller Vergleiche mit den bahnbrechenden theologischen Werken der Zeitgenossen Adolf von Harnack, Ernst Troeltsch sowie Julius Wellhausen in ein neues Licht gerückt werden und bis dahin Unsichtbares sichtbar machen.

Artikeldetails

EAN
9783615004908
Sprache
Deutsch
Einband / Art
Buch
Maße
222 x 157 x 24 mm
Erscheinungsjahr
2026
Verlag / Hersteller
Weidmannsche Hildesheim

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