Der Chinese des Schmerzes
Taschenbuch

Der Chinese des Schmerzes

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Beschreibung

Während der Arbeit an der <em>Langsamen Heimkehr</em> notierte Peter Handke: 'Manchmal die Vorstellung, ein Schriftsteller hätte vor allem die eine Pflicht: eine Landschaft zu verewigen. - Aber wie? - Mit den Geschichten von Menschen.' Diese 'Pflicht' hat Peter Handke mit <em>Der Chinese des Schmerzes</em> für eine bestimmte Landschaft - Salzburg und Umgebung - erfüllt, mit der Geschichte von Andreas Loser. Die Landschaft: das ist, zum Beispiel, der Mönchsberg. Die Geschichte ist diejenige Losers, Lehrer für alte Sprachen, der, getrennt von seiner Frau und den beiden Kindern, in einem südlichen Vorort Salzburgs wohnt. Er, der sich bisher immer als Betrachter verstanden hat, stößt eines Tages in der Getreidegasse einen Passanten nieder - und unterrichtet daraufhin nicht mehr. Auf dem Weg zur monatlichen Tarockrunde bemerkt Loser einen Hakenkreuz-Sprayer: der Betrachter greift ein - er tötet den Sprayer. Auch wenn Loser keine Schuldgefühle verspürt, hat er eine Schwelle überschritten, er ist nicht mehr ausschließlich der Betrachter, sondern hat nun eine eigene Geschichte-und nur indem er diese akzeptiert, überwindet er den Schwebezustand. 'Was sonst könnte friedenstiftend sein, als eine wieder einleuchtend gewordene Welt? Peter Handke ist für dieses Buch zu danken.' <em>(Die Zeit)</em>

Artikeldetails

EAN
9783518378397
Sprache
Deutsch
Einband / Art
Taschenbuch
Maße
177 x 108 x 17 mm
Erscheinungsjahr
1986
Verlag / Hersteller
Suhrkamp Verlag

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