Vom Bankpalast zum Bundesbau
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Vom Bankpalast zum Bundesbau

Ein Baudenkmal in Berlin-Mitte

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Beschreibung

Die Kaiser- und Reichshauptstadt Berlin stieg nach 1871 rasch zu einer europäischen Finanz- und Wirtschaftsmetropole auf. In der Friedrichstadt rund um die Behrenstraße formierte sich im Schatten des "Machtzentrums Wilhelmstraße" das Berliner Bankenviertel. Hier errichtete Wilhelm Martens für die Deutsche Bank als Geldinstitut von Weltrang eine palastartige Zentrale, die bis in die 1930er Jahre ständig erweitert wurde. Die Befreiung vom NS-Regime besiegelte das Ende der Großbank an ­diesem Standort. Als weitgehend unbekannter Berliner Erstling wurden die stark kriegszerstörten Baublöcke ab 1949 vom "Bauhäusler" Franz Ehrlich für das Innenministerium der jungen DDR radikal umgebaut. Im Äußeren von allem kaiserzeitlichen Prunk befreit, zeugen nur noch der ikonische "Schwibbogen", Tresore und Treppenhäuser von der ursprünglichen Bestimmung. Die Zeitenwende 1989/90 mit der wiedervereinigten Hauptstadt Berlin ermöglichten KSP Engel Architekten unter Denkmalschutzauflagen eine abermalige Umgestaltung der verwahrlosten Gebäude für die Bundesministerien für Gesundheit bzw. Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Nach fünfjähriger Bauzeit konnten sie bis 2023 bezogen werden.

Artikeldetails

EAN
9783731915218
Sprache
Deutsch
Einband / Art
Buch
Maße
313 x 241 x 20 mm
Erscheinungsjahr
2025
Verlag / Hersteller
Imhof Verlag

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