Wie lässt sich aus Millionen von Spuren ein Werk definieren?
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Wie lässt sich aus Millionen von Spuren ein Werk definieren?

Werkverzeichnisse und Selbstarchivierungspraktiken von Künstler:innen

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Beschreibung

Perfekte Werkverzeichnisse gibt es nicht - gerade darin liegt das Potenzial digitaler Formate. Ihre strukturelle Unabgeschlossenheit ermöglicht Erweiterungen, ihre Verlinkungen entfalten eine rhizomatische Struktur. Vor diesem Hintergrund plädieren die Autor*innen dieses Bandes dafür, Werkverzeichnisse als Resonanzräume eines dynamischen Produktionsfeldes zu konzipieren, in dem neben Künstler*innen, die Selbstarchivierungspraktiken entwickeln, auch Kunstwissenschaftler*innen, Kritiker*innen und Kurator*innen an der Konstituierung eines 'Werks' mitwirken. Der Band regt dazu an, Werkverzeichnisse weniger als Objektinventare denn als kommunikative Gefüge zu begreifen. An Fallbeispielen wie Marina Abramovic, Daniel Buren, Terry Fox, Christiane Möbus und Dieter Roth wird Kunst als kollaborative Praxis diskutiert, die in institutionelle Kontexte eingebettet ist.

Artikeldetails

EAN
9783412535742
Sprache
Deutsch
Einband / Art
Buch
Maße
244 x 174 x 18 mm
Erscheinungsjahr
2026
Verlag / Hersteller
Böhlau-Verlag GmbH

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