Geld als Attribut der ungleichen Entwicklung und konkurrierenden Imitation im mitteleuropäischen Kontext (1000-1300)
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Geld als Attribut der ungleichen Entwicklung und konkurrierenden Imitation im mitteleuropäischen Kontext (1000-1300)

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Beschreibung

Warum erscheint das Münzwesen der ersten Piasten im Vergleich mit den benachbarten Regionen Ostmitteleuropas unterkomplex? Was sagen die Qualität und Quantität der Geldproduktion über die Funktionsweise des Staates und die Mechanismen der Herrschaftsausübung aus? Und warum wurden Münzen überhaupt geprägt?Von dieser übergreifenden Fragestellung ausgehend kontextualisiert Dariusz Adamczyk die räumlichen Entwicklungsunterschiede im Europa des 11. bis 13. Jahrhunderts und analysiert die Übernahme monetärer Muster aus dem Westen des Kontinents sowie ihren Einfluss auf die gesellschaftlichen Modernisierungsprozesse im piastischen Polen. Durch die konkurrierende Imitation konnten Herzöge und Könige Kompetenzen akkumulieren, um Einnahmen zu erhöhen und die Herrschaftsausübung in Rivalität mit anderen Souveränen effizienter zu gestalten.

Artikeldetails

EAN
9783506705273
Sprache
Deutsch
Einband / Art
Buch
Maße
23 x 160 x 237 mm
Erscheinungsjahr
2026
Verlag / Hersteller
Brill Schöningh

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