Sprachdenken in der frühen Romantik
Taschenbuch

Sprachdenken in der frühen Romantik

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Beschreibung

Die Vorgeschichte der modernen Sprachphilosophie wird häufig als Kette von Gipfelgesprächen erzählt, in der die vier großen »H« (Herder, Hamann, Humboldt, Hegel) einander den Staffelstab weiterreichten, ehe nach dem Ende des Idealismus und mit der beginnenden naturwissenschaftlich inspirierten Sprachforschung, der strukturalistischen Linguistik und der analytischen Philosophie die Karten neu gemischt wurden.<br><br>Auf diese Weise sind blinde Flecken entstanden, die nicht nur den historischen Gang verzerren, sondern auch einen systematischen Preis haben. Der Band behandelt das Denken über Sprache in der Zeit der Frühromantik. Damit soll nicht bloß eine Forschungslücke gefüllt werden. Vielmehr erweist sich dieses Denken gerade heute aufgrund seiner umfassenden Berücksichtigung verschiedenster Themen und Methoden sowie seines experimentellen Charakters als fruchtbar. Insgesamt zehn systematische und historische Einzeluntersuchungen arbeiten im vorliegenden Band zentrale Aspekte des frühromantischen Sprachbegriffs heraus, die eine große Wirkung entfaltet haben oder wiederzuentdecken sind. Die versammelten Beiträge umfassen den Zeitraum von der unmittelbaren Vorgeschichte der Frühromantik bis zu ihren Ausläufern und wichtigen Rezeptionssträngen.

Artikeldetails

EAN
9783787351015
Sprache
Deutsch
Einband / Art
Taschenbuch
Maße
225 x 155 x 25 mm
Erscheinungsjahr
2026
Verlag / Hersteller
Meiner Felix Verlag GmbH

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