Die rechtlichen Irritationen des Motu Proprio Summorum Pontificum
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Die rechtlichen Irritationen des Motu Proprio Summorum Pontificum

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Beschreibung

Studienarbeit aus dem Jahr 2021 im Fachbereich Theologie - Praktische Theologie, Note: 1,0, Johannes Gutenberg-Universität Mainz (Katholisch-theologische Fakultät), Veranstaltung: Liturgie und Recht: Streitfragen aus Geschichte und Gegenwart, Sprache: Deutsch, Abstract: Die vorliegende Arbeit stellt nach einem kurzen historischen Abriss zur Entwicklung des Missale Romanum und der Ausnahmeregeln nach 1969 das Motu Proprio Benedikts XVI. in seinen beiden Teilen (Pars narrativa und Pars normativa) vor und analysiert anschließend die Motivation und Begründungen des Papstes. Die Bestimmungen des Artikels 1 in Summorum Pontificum haben wegen ihrer ungewohnten und deshalb missverständlichen Begrifflichkeit zahlreiche kirchenrechtliche Diskussionen zum richtigen Verständnis und der zugrundeliegenden Intention ausgelöst. Die verschiedenen Positionen von Befürwortern und Gegnern des umstrittenen Gesetzes werden in der gebotenen Kürze zusammenfassend gegenübergestellt. Das Zweite Vatikanische Konzil reformierte die katholische Kirche in den 1960er Jahren auf vielen Gebieten grundlegend. Eines der ersten Ergebnisse des Konzils war die annähernd einstimmig beschlossene Konstitution über die heilige Liturgie Sacrosanctum Consilium (1963). Die darin gefassten Beschlüsse bilden die Grundlage für das neue Missale Romanum, das Papst Paul VI. 1969 promulgiert. Während die meisten Katholiken weltweit die Liturgiereform, insbesondere wegen der volkssprachlichen Texte und Gebete, freudig begrüßten, hing eine Minderheit von Traditionalisten weiter der vorkonziliaren Liturgie an. Die zunächst nur als Übergangslösung geduldete Zelebration nach dem Missale Johannes XXIII. von 1962 hält sich in den folgenden Jahrzehnten hartnäckig, oft verbunden mit einer grundsätzlichen Geringschätzung der Reformen des Konzils. Insbesondere die Vorgänge um die Priesterbruderschaft St. Pius X. des französischen Erzbischofs Lefebvre manifestieren die Spaltungstendenzen in konservativen Kirchenkreisen. Kardina

Artikeldetails

EAN
9783346856302
Sprache
Deutsch
Einband / Art
Taschenbuch
Maße
210 x 148 x 2 mm
Erscheinungsjahr
2023
Verlag / Hersteller
GRIN Verlag

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