Paradigmen der Ersten Philosophie
Taschenbuch

Paradigmen der Ersten Philosophie

Zur reflexiven, transzendentalpragmatischen Rekonstruktion der Philosophiegeschichte. Originalausgabe

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Beschreibung

Kann es in der Philosophie Paradigmenwechsel à la Kuhn geben? Und lassen sich diese faktisch aufweisen? Aristoteles prägte die Konzeption der Ersten Philosophie, die später mit der Ontologie bzw. der Metaphysik gleichgesetzt wurde und das Seiende als solches thematisiert. Diese Konzeption war dem historischen Paradigmenwechsel im Sinne Kuhns aber gerade entzogen, so daß es heute für viele näher liegt, die Philosophie durch "postmetaphysisches" Denken zu ersetzen. Apel hält dem die These entgegen, daß die Idee der Ersten Philosophie selbst als eine Paradigmenfolge historisch thematisiert werden muß. Sie läßt sich nicht als ein "begrenztes Ganzes" (Wittgenstein) des Seienden von außen objektivieren, sondern nur durch transzendentalpragmatische Reflexion der sprachpragmatischen Bedingungen universaler, intersubjektiver Gültigkeit des philosophischen Denkens rekonstruieren.

Artikeldetails

EAN
9783518295854
Sprache
Deutsch
Einband / Art
Taschenbuch
Maße
178 x 110 x 20 mm
Erscheinungsjahr
2011
Verlag / Hersteller
Suhrkamp

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