Fritz Bauer und das Versagen der Justiz
Taschenbuch

Fritz Bauer und das Versagen der Justiz

Nazi-Prozesse und ihre 'Tragödie'

18,00 €

inkl. MwSt. und Versand · Lieferzeit 1–2 Werktage

Gesetzliche Gewährleistung: 2 Jahre · Details

Nur noch 3 verfügbar

Weiter stöbern
Weiterempfehlen: Per WhatsApp teilen
Versandfertig in 1–2 Werktagen 14 Tage Widerrufsrecht Gesetzliche Buchpreisbindung – fairer Festpreis

Beschreibung

Fritz Bauer (1903 - 1968) blickt voller Resignation und Bitterkeit insbesondere auf die beiden Prozesse zurück, die vor dem Landgericht Frankfurt am Main verhandelt worden waren. In einem Brief an seinen Freund Thomas Harlan aus dem März 1966 bezeichnet er die bundesdeutschen Verfahren gegen nationalsozialistische Gewaltverbrecher als eine 'Tragödie'. Warum 'Tragödie'? Hatten die Verfahren nicht geleistet, worum es Bauer in den Prozessen gegen Nazi-Verbrecher erklärtermaßen ging: um politische Aufklärung und richterliche Tatsachenfeststellung? Und hatten die Strafgerichte die Taten der Angeklagten unangemessen qualifiziert und die strafrechtliche Verantwortung der NS-Verbrecher falsch gewürdigt? Werner Renz beleuchtet hier die Vorstellungen Fritz Bauers vom Sinn und Zweck der NS-Prozesse und führt in die Vorgeschichte und den Verlauf des Frankfurter Auschwitz-Prozesses (1963 - 1965) ein. Noch heute stehen Angehörige des Auschwitz-Personals als Greise vor Gericht. Diese späten Prozesse sind als ein untrügliches Zeichen für das Versagen der deutschen Strafjustiz bei der justiziellen Aufarbeitung der NS-Vergangenheit anzusehen.

Artikeldetails

EAN
9783863930684
Sprache
Deutsch
Einband / Art
Taschenbuch
Maße
200 x 131 x 20 mm
Erscheinungsjahr
2015
Verlag / Hersteller
Europäische Verlagsanst.

Ähnliche Artikel

Fritz Bauer und das Versagen der Justiz

18,00 €