"Traditionis custodes"
Taschenbuch

"Traditionis custodes"

Doktrinelle und rechtliche Aspekte einer päpstlichen Gesetzgebung

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Beschreibung

Innerhalb und außerhalb der Kirche wurde das Motu proprio Traditionis custodes kontrovers diskutiert. Die Meinungen gingen und gehen weit auseinander. Die Befürworter des ausschließlichen Gebrauchs der nachkonziliaren Liturgie interpretierten das Motu proprio als Schritt in die richtige Richtung, die Vertreter der vorkonziliaren Messform reagierten schockiert und manche griffen zu scharfen Worten, um ihre Sache zu verteidigen. Was aber wäre, wenn man die These verträte, dass beide liturgischen Formen nicht nur ihre volle Berechtigung und Legitimität haben, sondern dass ihnen auch ohne Unterschied das gleiche Ansehen und die gleiche Würde zukommt? Müsste man seine Position nicht gegen Kritik von beiden Seiten verteidigen? Für die einen wäre man ein "Ewiggestriger", für die anderen ein "Modernist". In der vorliegenden Studie versucht der Autor, eine Position zwischen den beiden Lagern einzunehmen und das päpstliche Dokument sine ira et studio zu betrachten und zu kommentieren. Zugleich vertritt er die Überzeugung, dass man jede (einmal) rechtmäßig gefeierte Liturgie - und damit auch beide liturgischen Formen in der lateinischen Kirche - durchaus bestehen lassen kann, ohne die Einheit der Kirche zu gefährden: ein differenzierter Ansatz, der weder ohne Zustimmung noch ohne Kritik vertreten werden kann.

Artikeldetails

EAN
9783429068066
Sprache
Deutsch
Einband / Art
Taschenbuch
Maße
225 x 144 x 15 mm
Erscheinungsjahr
2026
Verlag / Hersteller
Echter Verlag GmbH

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