Das anerkannte Subjekt
Taschenbuch

Das anerkannte Subjekt

Überlegungen zur Intersubjektivität bei Axel Honneth und Paul Ric¿ur. Unter Berücksichtigung von Fichte und Hegel

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Beschreibung

Ist eine handlungsfähige und freie Person ein eigenständiges oder ein abhängiges Subjekt? Anders gefragt, verhilft Anerkennung dem Kind, wie dem Erwachsenen, zur Freiheit - mit gleichzeitiger Selbstbeschränkung anderen gegenüber? Antworten darauf werden diskutiert und theoretisch wie praktisch begründet. Ausgangspunkt ist die Individuation des Kindes zum eigenständigen Subjekt, in Abhängigkeit von der durch die Eltern empfangenen, zunächst einseitigen Anerkennung in Form liebender Zuwendung. Nur eine gelungene Sozialisation des Subjekts befähigt dieses, andere Subjekte anzuerkennen und ein kompetentes Mitglied der Gesellschaft zu werden. Es bleibt lebenslang davon abhängig, selber Anerkennung zu erfahren, insbesondere durch soziale Wertschätzung. Den theoretischen Idealen für diese Entwicklung stehen reale soziale und politische Hindernisse entgegen; für Fichte und Hegel ist dies die patriarchalische Gesellschaft, für Honneth und Ricœur der liberale kapitalistische Staat ohne effektive Chancengleichheit. Zudem führt der Pluralismus an Wertvorstellungen zu Kämpfen oder erfordert Kompromissfähigkeit. Dennoch kann es gelingen, dass sich Subjekte unterschiedslos wechselseitig anerkennen.

Artikeldetails

EAN
9783991927112
Sprache
Deutsch
Einband / Art
Taschenbuch
Maße
205 x 147 x 27 mm
Erscheinungsjahr
2026
Verlag / Hersteller
Buchschmiede

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