Die STAGMA im 'Dritten Reich'
Taschenbuch

Die STAGMA im 'Dritten Reich'

Instrumentalisierung des musikalischen Urheberrechts im europäischen Kontext

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Beschreibung

Die urheberrechtliche Verwertungsgesellschaft STAGMA (Staatlich genehmigte Gesellschaft zur Verwertung musikalischer Aufführungsrechte) - heute bekannt als GEMA - wurde im September 1933 gegründet und vollständig in die Kulturbürokratie des NS-Staates eingegliedert. Die STAGMA spielte eine Schlüsselrolle bei der Instrumentalisierung des Urheberrechts durch die NS-Diktatur im In- und Ausland. Das Regime nutzte die Institution, um das musikalische Urheberrecht für seine finanziellen, ideologischen und außenpolitischen Ziele zu instrumentalisieren. Diese 'Gleichschaltung' hatte weitreichende Folgen für jüdische Komponisten, Textdichter und Verlage, sowohl für die in Deutschland verbliebenen als auch für die emigrierten Kunstschaffenden. <br> <br><br> Diese Studie beleuchtet die komplexen Zusammenhänge zwischen der Institution, ihren Mitgliedern und dem politisch-ideologischen Kontext und ordnet diese in die internationale Geschichte des Urheberrechts ein. <br> <br><br> Ausgezeichnet mit dem Kulturpreis Bayern 2024<br>

Artikeldetails

EAN
9783818800932
Sprache
Deutsch
Einband / Art
Taschenbuch
Maße
168 x 236 x 30 mm
Erscheinungsjahr
2025
Verlag / Hersteller
Waxmann Verlag

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