Der Exzess der Leere
Taschenbuch

Der Exzess der Leere

Ökonomisch-philosophische Notizen zu Sexualität und Kapital

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Beschreibung

Slavoj Zizek geht von der Kritik seiner Kollegen an ihm aus. Er sei ein Hysteriker, der es nie zu einer konsistenten Philosophie bringen werde. Er sei kein "Philosoph" wie Alain Badiou, der eine gut fassliche Ontologie vorgelegt hat, sondern bestenfalls ein philosophischer Leser und stehe außerhalb des "Diskurses der Universität".<br>Zizeks Buch ist nicht nur die Antwort auf die darin enthaltenen Voraussetzungen, sondern auch die Ausarbeitung der Grundzüge der eigenen Ontologie, einer Ontologie der Inkonsistenz. Diese liegt jenseits von Dekonstruktionsphilosophie und - als Reaktion darauf - einem manchmal gespielt-naivem Neuen Realismus wie in Spekulativem Realismus oder Object-Oriented Ontology.<br>In Auseinandersetzung mit Alenka Zupancic und ihrem neuem Buch - ebenfalls ebenfalls in der Reihe Neue Subjektile - vertieft er im ersten Teil die Verknüpfung von Ontologie und Sexualität. Im zweiten Teil verfolgt er den Zusammenhang von Ontologie und politischer Ökonomie.<br>Im Kreislauf seiner Selbstreproduktion zirkuliert das Kapital um seine Leere. Sowohl der technisch-wissenschaftliche Fortschrittsglaube des globalen Kapitalismus als auch viele Tendenzen zeitgenössische Sexualkultur enthüllen die Kräfte und Faktoren derselben politischen Ökonomie.

Artikeldetails

EAN
9783851329636
Sprache
Deutsch
Einband / Art
Taschenbuch
Maße
238 x 162 x 33 mm
Erscheinungsjahr
2020
Verlag / Hersteller
Turia & Kant

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